wurde sie unter viel Mühe und mit Ausdauer wieder aufgebaut: Monate, manchmal jahrelang haben die Restaurateure daran gearbeitet, Puzzleteile zusammengesucht, geprüft und schließlich eingesetzt. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Bauwerk! Ganz ähnlich muss das in Jerusalem zu Zeiten von Sacharja gewesen sein, dem Propheten der den Wiederaufbau der Stadt nach den Jahren der babylonischen Gefangenschaft erlebt hat. In der heutige Tageslosung lese ich: Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen. (Sacharja 6,15) Eine Ermutigung angesichts der Aufgabe und mancher Rückschläge. Das gemeinsame Projekt wird zu Ziel kommen! Am Ende wird der Tempel wieder stehen; als Ort und Zeichen dafür, dass Gott bei seinem Volk ist. Aber nicht nur. Am Ende wird auch eine neue Gemeinschaft stehen - aus der weiten Welt werden Israeliten kommen, die mit denen vor Ort am Tempel bauen, um mit ihnen in der Gemeinschaft Gottes zu sein. Fröhlich und ausgelassen, wie es an anderen Stellen im Alten Testament beschrieben wird. Das ist Gottes Ziel. Auch mit uns. Er baut seinen Tempel - mit und für die Menschen in der Welt. Dass sie in seiner Nähe leben. Das dauert. Ist nicht selten mühsam; macht aber froh und zufrieden. Jeder darf mit bauen. Auch ich. Auch heute. Eine Aufgabe, die mich anspornt.
Impulse zur Passionszeit
Vergangenen Herbst waren wir in Dresden. Meine Frau und ich. Dort haben wir eine Andacht über Mittag in der Frauenkirche erlebt. Und den Raum gesehen. Noch gar nicht lange...