St. Judas Thaddäus wurde vor dem Altar eine Meereswelt geschaffen mit Inseln, Palmen, Muscheln und Schiffen. Die Inseln
trugen die Flagge der bahamaischen Inseln. Fußabdrücke bedeckten den Boden.
Im Gottesdienst trugen verschiedene Frauen als Paten für die einzelnen Inseln Lob- und Dankgebete vor. Bilder von den Bahamas mit den landestypischen Gegebenheiten
wurden gezeigt.
Als Bibelstelle wurde die Fußwaschung Jesu nach dem letzten Abendmahl verlesen. Mitwirkende benannten die Probleme der bahamaischen Frauen:
Armut, häusliche Gewalt, Migration, frühe Mutterschaft, AIDS, Brustkrebs.
Symbolische Fußwaschungen wurden durchgeführt, hierzu verlas die Sprecherin die Worte Jesu:
"Begreift Ihr, was ich für Euch getan habe? Tut für einander, was ich für Euch getan habe."
Nach Fürbitten, Vaterunser undWeltgebetstag der Frauen Friedensgruß folgten die Dankesworte an die Institutionen, die sich
nun um die Frauen und ihre spezifischen Probleme kümmern. Dabei wird auch der Frauen rund um die Erde gedacht, die mit den gleichen
Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Zwischen den Gottesdienstabschnitten wurden die Lieder aus der Gottesdienstordnung angestimmt.
Nach dem Gottesdienst trafen sich die Teilnehmerinnen und Besucherinnen im Untergeschoss, um an den liebevoll dekorierten Tischen (Pelikane, Muscheln, Kerzen) ein gemeinsames Mahl einzunehmen. Dank des großen Engagements, der Hilfsbereitschaft und des großen Zuspruchs Neureuter Christinnen wurde der Weltgebetstag der Frauen zu einem sehr harmonischen Gemeinschaftserlebnis.
Ein großer Dank geht an alle Beteiligte und Besucherinnen.
Ein herzliches Vergelt's Gott sagen wir für die großzügigen Spenden, die Projekten für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zugutekommen.
Mechthild Lahres